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Sondierung NESTBAU: Asien - Europa. Thema Integration. Ein Symposium zum Frauentag

Eingereicht von: kunstGarten

Bekanntmachung der Veranstaltung © kunstGarten
Bekanntmachung der Veranstaltung
© kunstGarten
Angeregter Dialog... © kunstGarten
Angeregter Dialog...
© kunstGarten
...in entspannter Atmosphäre! © kunstGarten
...in entspannter Atmosphäre!
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Eine Begegnung auf interessierter, freundschaftlicher Ebene. Wissensbereicherung und Informationsaustausch. Kulturelle Begegnung mit Mehrsprachigkeit. Die BesucherInnen waren jung, mittelaltrig und älter, das war besonders erfreulich. Sie haben sich auch in die Diskussion eingebracht und der Tenor ging dahin, bei Begegnungen verschiedener Ethnien nicht immer die Mängel hervorzuheben, sondern auch Positives zu entdecken und dadurch auf "Gemeinschaftliches" zu stoßen, um eine "Weltsolidarität" zu erreichen.

Festgestellt wurde, dass Religion stark Einfluss auf die Lebenssituationen von Frauen nimmt, in Georgien also der Mann über der Frau steht. Die Inderinnen wussten zu berichten, dass in sozial höherstehenden und bildungsnahen Schichten der spirituelle Grundgedanke des Kräftehaushalts Frau-Mann sich in gewisser Weise bereits gendermäßig manifestiert; dass das Kastenwesen in intellektuellen Kreisen an Bedeutung verliert, während in ländlichen Bereichen die Frauen ärgsten köroperlichen Strapazen ausgesetzt sind und als minderwertige Arbeitskräfte ausgenutzt werden. Es erinnert die Mitgift, die auch hierzulande galt und noch gilt, wozu Frauen bestimmt sind, wenn sie als Aussteuer Bettwäsche und Kochgeschirr bekommen, sie dienen als Sexobjekte und Köchinnen.

Die Stimmung war hervorragend, bestimmt durch Frauensolidarität.

Das Highlight:

Erweiterung des Verständnisses gegenüber anderen Kulturen durch Einsichtnahme in Lebensumstände: Schätzenlernen der Vielfalt, dass soziale und kulturelle Entwicklungen der letzten 100 europäischen Jahre zeitverschoben über den Aufbruch zu Bildung und Wissen jetzt in den östlichen Kulturen stattfinden und teilweise auch in den ländlichen europäischen Regionen erst greifen müssen.