AfriGraz - Kollektives Kartieren

Eingereicht von: CHIALA - ]Kultur.Diversität.Entwicklung[

Kollektiven Kartieren!
Kollektiven Kartieren!© CHIALA - ]Kultur.Diversität.Entwicklung[
Die Workshops waren sehr interessant und lehrreich!
Die Workshops waren sehr interessant und lehrreich!© CHIALA - ]Kultur.Diversität.Entwicklung[
Beim Stadtrundgang in Mama Lee''s Geschäft!
Beim Stadtrundgang in Mama Lee''s Geschäft!© CHIALA - ]Kultur.Diversität.Entwicklung[

Die beiden Workshops des Kollektiven Kartierens waren sehr spannend und erkenntnisreich, sowohl mit den Damen als auch mit den Herren. Ein Ziel des Projektes war es, die Aktions- und Lebensräume der african community einzuzeichnen und das ist sehr gut gelungen. Die Workshop-TeilnehmerInnen haben sich allesamt aktiv am Projekt beteiligt und waren sehr kooperativ und interessiert. Es wurde sehr viel gelacht, aber auch seriös über bestimmte Thematiken (z.B. Rassismus) diskutiert.

Man hat gemerkt, dass sich VertreterInnen der community selten mit Kartographie und dem Karten-lesen auseinandergesetzt haben (z.B. Fragen wie: Wo ist St. Peter? Wo ist der Fröbelpark, da in der Nähe wohne ich). Des Weiteren ist aufgefallen, dass sich die Workshop-TeilnehmerInnen nur zu einem kleinen Teil an den Straßennamen orientiert haben. Vielmehr wurde nach auffälligen landmarks in der Umgebung gesucht (z.B. in der Nähe vom Bezirksgericht ist ein Lokal, wo ich gerne hingehe). 

Es wurde erreicht, dass sich die TeilnehmerInnen mit ihrem Lebensraum Graz auseinandegesetzt haben und sie sich somit in dieses Raumgefüge einordnen konnten. Besonders stolz sind wir auf den reibungslosen Ablauf der Workshops, auf die gute Moderation und Kooperation der TeilnehmerInnen und natürlich auf die Ergebnisse 

Die beiden Workshops wurden nach Absprache mit einem Professor des Institutes für Geografie und Raumforschung nur mit Mitgliedern der afrikanischen Diaspora durchgeführt. Ein qualitativ guter und partizipativer Workshop konnte nur durch die limitierte TeilnehmerInnenzahl erreicht werden. Durch die Fragestellung des Projektes wurde weiters klar, dass es sinnvoll ist die Workshops nicht für die Allgemeinheit zu öffnen, sondern die Arbeit mit den VertreterInnen der Zielgruppe durchzuführen. Der Rundgang durch Gries wurde als Abschluss dieses Projektes sehr lustig und lehrreich gestaltet. 

Das Highlight:

Das Ergebnis ist eine Karte der Stadt Graz, die von der african community für die african community entwickelt wurde und ihre Lebens- und Aktionsräume repräsentiert.