Bahnhoffest Haus im Ennstal - zusammen reden, zusammen gestalten

Eingereicht von: Christian Wawra

Das Festzelt ist gut gefüllt.
Das Festzelt ist gut gefüllt.© Christian Wawra
Auch für musikalische Unterhaltung ist gesorgt.
Auch für musikalische Unterhaltung ist gesorgt.© Christian Wawra

Trotz des schlechten Wetters war die BesucherInnenzahl durchaus zufriedenstellend. Auch die Stimmung war, entgegen der Wetterlage, sehr heiter. Ehemalige „BahnhöflerInnen“ freuten sich über ein Wiedersehen und kürzlich zugezogene wurden neu in die Gemeinschaft aufgenommen. Sehr erfreulich ist, dass als Ergebnis dieser Festivität ein gemeinsames Projekt entstanden ist. Für das nächste Jahr ist geplant, eine nahegelegene natürliche Freizeitanlage – den „Stabelbunker“ – als gemeinschaftliche Aufgabe wiederherzustellen. Durch das Hochwasser von 2002 wurde dieser ehemalige Baggerteich, der als Naherholungsgebiet sehr gern genutzt wurde, vollständig zerstört. Da dieser aber gerade für ältere Menschen bequem zu Fuß erreichbar war, haben sich viele aus dem Ortsteil rund um den Hauser Bahnhof dazu bereiterklärt, die Anlage wieder neu zu errichten. Leider ist die „Kinderolympiade“ buchstäblich ins Wasser gefallen. Die vorbereiteten Preise wurden an die Kinder bzw. an anwesende Eltern von kleineren Kindern verschenkt. Die übrigen Preise (vor allem Bücher) wurden dem Kindergarten Haus im Ennstal übergeben.

Das Highlight:

Über Herkunfts- und Generationenunterschiede hinweg, ein gemeinsames Ziel zu finden und dies sogar in ein konkretes gemeinschaftliches Projekt fließen zu lassen, ist in unserer entsolidarisierten Gesellschaft eine Besonderheit, auf die man stolz sein kann.