„Bodenlos“ - Fotografie im heterotopischen Diskurs

Eingereicht von: Michael Brzuszkiewicz

Die Fotos werden von den Besuchern bewundert.
Die Fotos werden von den Besuchern bewundert.© Michael Brzuszkiewicz
Auch Texte wurden vorgetragen.
Auch Texte wurden vorgetragen.© Michael Brzuszkiewicz

Besonders gefreut hat uns der zahlreiche Besuch von Menschen unterschiedlicher Herkunft, die der Ausstellung am 13.09 in der St. Andräkirche beigewohnt haben. Die Ausstellung wurde von Pfarrer Hermann Glettler eröffnet, der uns unter anderem die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Der Orgelspieler Emanuel Rusec begleitete musikalisch durch den Abend und der Leiter des Quartiers, Dr. Dr. Bozo Raic trug seinen im Rahmen des Projektes entstandenen Text zum Thema "Bodenlos" vor.

Besonders überrascht und gefreut hat uns die musikalische Einlage zweier Flüchtlinge, die dem Event ihre persönliche Note verliehen haben. Beide rappten in Begleitung einer Celistin und eines Akkordeonspielers in ihrer Landessprache, wofür sie 3 Wochen lang geprobt haben. Von den Besuchern wurden immer wieder Fragen zum Verlauf des Projektes und der Konzeption gestellt. Die Empore der St. Andrä Kirche stellte einen idealen Ort dar, um das Projekt "Bodenlos" zu repräsentieren, da dieser Raum weder am Boden noch gänzlich in der Luft, sondern in einem Zwischenraum steht.

Die Zusammenarbeit mit den minderjährigen Flüchtlingen war nicht nur spannend, sondern auch intensiv und gewährte uns und den Betrachtern einen Einblick in ihren Alltag und ihr Leben. Wir sind stolz, dass wir das Projekt nach über einem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Leiter des Quartiers Raic realisieren und das Vertrauen der Jugendlichen gewinnen konnten.

Weiters freuen wir uns, dass die Tageszeitung "Der Standard" ebenfalls einen Bericht über unser Projekt gebracht hat.

http://derstandard.at/2000005458665/Fotoprojekt-Bodenlos-Aufgegebene-Identitaeten-in-Graz