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Heilpädagogische Tagesklinik

Tagesklinik - mehr als nur ein Hort

HPZ1 © FA11B
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Im Jahr 1996 entstand am Heilpädagogischen Zentrum des Landes Steiermark aus einer stationären Wohngruppe die Tagesklinik als teilstationäre Betreuungsform im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe.

Im Team bemühen wir uns um Kollegialität und Gleichwertigkeit auch auf der zwischenmenschlichen Ebene. Das Team besteht aus zwei männlichen und zwei weiblichen SozialpädagogInnen und zwei systemischen Familientherapeutinnen. Die Multiprofessionalität und Methodenvielfalt in der Arbeit entsteht aus den zahlreichen Zusatzqualifikationen der Teammitglieder.

Die Tagesklinik ist als teilstationäre Einrichtung zu verstehen. Dies bedeutet, dass sie über nahezu alle Angebote des vollstationären Bereichs verfügt, andererseits jedoch den Vorteil hat, dass die Kinder und Jugendlichen abends, nachts und am Wochenende in ihre gewohnte Umgebung - die Familie - zurückkehren können. Der Weg der dabei zu beschreiten ist, führt vorrangig über die Eltern. Das heißt, dass eine der Voraussetzungen für eine tagesklinische Betreuung die Verfügbarkeit und Kooperationsbereitschaft der Familie ist.

Unser Ziel ist es, gemeinsam Problemlösungen zu erarbeiten, die dann in der Familie umgesetzt werden sollen. Die Finanzierung erfolgt ebenfalls im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe, wobei der Tagsatz ca. zu einem Drittel von der Krankenkasse und zu zwei Drittel vom zuständigen Jugendamt übernommen wird.

 

 

Zielgruppe

Verhaltensauffällige Kinder im schulpflichtigen Alter, die in ihrer sozialen, emotionalen und psychischen Entwicklung gefährdet sind.
14 Kinder von 6 - 15 Jahren, für die es möglich ist, von Montag bis Freitag die Tagesklinik des Heilpädagogischen Zentrums zu besuchen, und bei denen ein Heimaufenthalt oder eine stationäre Aufnahme nicht erforderlich bzw. eine ambulante Therapie nicht ausreichend ist. Grundsätzlich wird von einer Reintegration in das Ursprungssystem ausgegangen.

 

 

Verlauf

Speziell ausgerichtete Betreuung, Diagnostik und Therapie der Kinder nach Unterrichtsschluss, teilweise auch Ferienbetrieb (Ostern, Semesterferien, 3 Wochen in den Sommerferien)
Nächtigung zu Hause
Bei akuten Krisensituationen ist eine Betreuung während der Unterrichtszeit vorgesehen
Beschulung ist sowohl in der Stammschule als auch auf Zeit im Haus möglich
Endbericht und Erarbeitung weiterer Perspektiven nach Ende des Aufenthalts
Verlaufsdokumentation

 

Arbeitsschwerpunkte

  • Sozialtraining und individuelle Förderung
  • Diagnostik und Einzelpsychotherapie
  • Elterngespräche und Familientherapie
  • Lernbetreuung
  • Erlebnispädagogische Aktivitäten
  • Krisenintervention
  • Freizeitangebote und Erlebnispädagogik
  • Vernetzung der am Kind beteiligten Helfersysteme

Aufenthaltsdauer

Die genaue Aufenthaltsdauer wird individuell auf das Kind und seine Bedürfnisse abgestimmt. Sie kann von einem halben Jahr bis zu einem Jahr betragen.

 

Indikation

  • Systemimmanente Störungen in der Familie, in deren Folge die Kinder eine massive Symptomatik aufweisen
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Verhaltenauffälligkeiten (Aggression, Hyperaktivität, Kontakt- und Persönlichkeitsstörungen)
  • Traumatische Erlebnisse des Kindes (z.B. Verlust eines Elternteiles o.a.)
  • Zustand nach Misshandlung oder Missbrauch
  • Dissoziales Verhalten
  • Massive Auffälligkeiten im Unterricht
 

Eine Betreuung ist nicht möglich ....

  • bei Kindern mit akuten Psychosen
  • bei Drogen- und Alkoholabhängigkeit
  • wenn absolut keine Kooperation mit den Eltern möglich ist
 
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