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Landesrätin Kampus: „Es geht um die Zukunft der Menschen“

Aktion 20.000 auf Bundesebene droht zu kippen: Soziallandesrätin Doris Kampus will gegebenenfalls steirische Maßnahmen initiieren

Graz, 06. August 2019

Landesrätin Doris Kampus © Land Steiermark
Landesrätin Doris Kampus
© Land Steiermark

Obwohl die FPÖ ursprünglich dem Fristsetzungsantrag zur Aktion 20.000 zugestimmt hatte, will man nun einer Verlängerung nicht zustimmen. „Sollte es zu keiner weiterführenden Maßnahme kommen, zerstört man damit bei unzähligen Arbeitslosen im Alter 50plus jegliche Hoffnungen auf einen Job", appelliert die Soziallandesrätin an alle politischen Fraktionen, insbesondere aber an die FPÖ, dem Antrag zuzustimmen. „Es geht um die Zukunft vieler Menschen."

„Die Aktion 20.000 war ein großer Erfolg. In der Steiermark haben fast 1.000 Menschen von ihr profitiert und einen Job gehabt", so Landesrätin Doris Kampus. Alleine im Juni seien 561 Menschen über die Aktion beschäftigt gewesen. „Davon durften 138 Frauen und Männer ihren Arbeitsplatz behalten, weil sie von ihrem Dienstgeber weiter beschäftigt wurden", freut sich die Landesrätin über eine Erfolgsquote von fast 25 Prozent.

Für den Fall, dass eine Verlängerung der Aktion auf Bundesebene tatsächlich nicht zustande kommen sollte, plant die Landesrätin bereits steirische Maßnahmen: „Diese werden dann in Kooperation mit dem AMS ausgearbeitet. Wir lassen die Betroffenen sicher nicht im Stich."  Wie bedeutend es ist, Arbeitssuchende im Alter 50plus zu unterstützen, zeigt auch die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt: „In ganz Österreich - und so auch in der Steiermark - ist die Arbeitslosenquote generell rückläufig. Eine Ausnahme bildet lediglich eine Altersgruppe: jener der Arbeitslosen 50plus."

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