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Landesrätin Kampus: „Wir lassen niemanden zurück“

Sozialpolitischer Jahresrückblick: 2018 wurde für Steirerinnen und Steirer viel erreicht. Volles Engagement auch 2019 für sozial Schwache.

Graz, 27. Dezember 2018

Soziallandesrätin Doris Kampus: „Wir haben 2018 viel erreicht. Mein volles Engagement für sozial Schwache geht auch 2019 weiter.“ 
Soziallandesrätin Doris Kampus: „Wir haben 2018 viel erreicht. Mein volles Engagement für sozial Schwache geht auch 2019 weiter.“

„Vor allem im Bereich der Behindertenhilfe, aber auch für Pflegefamilien und im Bereich der klassischen Sozialpolitik hat es in diesem Jahr erhebliche Fortschritte für die Menschen in der Steiermark gegeben", zieht Soziallandesrätin Doris Kampus anlässlich des Jahreswechsels Bilanz. Sie dankte in diesem Zusammenhang den Partnerinnen und Partnern, die sich an der Entwicklung beziehungsweise Umsetzung dieser Vorhaben intensiv beteiligt haben. „Auch 2019 werden wir für sozial Schwache in der Steiermark mit vollem Einsatz arbeiten", versichert Kampus, die darauf drängt, dass durch die Neugestaltung der Mindestsicherung „niemand schlechter gestellt werden darf". Das gelte insbesondere für Menschen mit Behinderung, Kinder und Familien. 

Für Soziallandesrätin Doris Kampus geht ein intensives sozialpolitisches Jahr nach Hunderten Terminen und Tausenden Gesprächen zu Ende. „Wir reden mit den Menschen und nicht über sie", erläutert die Soziallandesrätin ihren Zugang. „Daher wissen wir ganz gut, wo der Schuh drückt." Als Leitprinzip ihrer Politik versichert Kampus: „Wir lassen niemanden zurück." Gute Sozialpolitik habe das Ziel, jene Menschen, die es brauchen, so zu unterstützen, dass sie möglichst schnell wieder ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben führen können. 

Beachtliche Fortschritte hat es im Jahr 2018 im Bereich der Behindertenhilfe gegeben, die durch die Partnerschaft Inklusion - von Kampus ins Leben gerufen - weiterentwickelt wird.   

  • Die Möglichkeiten für Geldleistungen in der Behindertenhilfe werden deutlich ausgebaut. Menschen mit Behinderung können viel freier als bisher darüber entscheiden, welche Leistung sie von wem in Anspruch nehmen wollen.
  • Wohnen für Menschen mit Behinderung wird völlig neu  gestaltet. Inklusion ist dabei das oberste Prinzip.
  • Neue Modelle für einen inklusiven Arbeitsmarkt wiederum haben das Ziel, Menschen mit Behinderung den Zugang zur realen Arbeitswelt zu ermöglichen. Lohn statt Taschengeld ist hier das Motto. Um ihnen den Ein- und Umstieg möglichst einfach zu gestalten und auch den Unternehmen dabei zu helfen, werden neue Praktikumsformate angeboten.

Pflegeeltern und Krisenpflegeeltern übernehmen eine enorm wichtige und herausfordernde Aufgabe, wenn Kinder und Jugendliche nicht mehr in ihren Herkunftsfamilien bleiben können. Für diese Familien gab es in der Kinder- und Jugendhilfe ein eigene Offensive.

  • Erhöht wurden das Pflegekindergeld und das Erstausstattungspauschale. Zudem wurde eine neue Leistung für Kinder und Jugendliche eingeführt, für die bisher schwer ein Platz in einer Pflegefamilien gefunden werden konnte.
  • Mit einer Bewusstseins- und Informationskampagne soll die Zahl der Pflegefamilien in der Steiermark erhöht werden.

Großen Stellenwert hatte im vergangenen Jahr auch die klassische Sozialpolitik, betont Kampus in ihrem Jahresrückblick. So wurde im Herbst 2018 ein Paket gegen die Kälte geschnürt, so dass in der Steiermark in der kalten Jahreszeit niemand auf der Straße schlafen muss, weil es ausreichend viele Obdachlosenunterkünfte und Schlafplätze gibt. Zu den erweiterten Maßnahmen in diesem Bereich zählen unter anderem die Wohnunterstützung, der Heizkostenzuschuss, aber auch  einmalige Beihilfen, die in Notlagen weiter helfen. „Arbeit ist freilich das wirksamste Mittel gegen Armut", so Kampus weiter, die auf die Maßnahmen des Sozialressorts (z.B. zur Weiterqualifizierung), aber auch auf das kooperative Programm mit dem Arbeitsmarktservice hinweist.

Gerade in der klassischen Sozialpolitik wartet im kommenden Jahr auch eine der größten Aufgaben - die Neugestaltung der Mindestsicherung. „Es darf zu keinen Verschlechterungen kommen", stellt die Soziallandesrätin klar. „Das gilt insbesondere für Menschen mit Behinderung, die nach den Vorstellungen der Bundesregierung in der Steiermark erhebliche Einbußen erleiden würden. Auch auf die Interessen der Kindern werden ganz genau darauf schauen, dass es zu keinen Verschlechterungen kommt." Aber nicht nur bei der Frage der Mindestsicherung, sondern generell verspricht die Soziallandesrätin den Steirerinnen und Steirern 2019 ihr „volles Engagement".

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