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Kampus: „Ein Schlag ins Gesicht der Arbeitslosen“

Soziallandesrätin über Regierungspläne für Arbeitsmarkt entsetzt

Graz, 27. Februar 2018

Mit Entsetzen und entschiedener Ablehnung reagiert Soziallandesrätin Doris Kampus auf die massiven Einschnitte der Bundesregierung am Arbeitsmarkt. So sollen die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik um mehr als 600 Millionen Euro gesenkt werden. „Das ist ein Kahlschlag und ein Schlag ins Gesicht der Arbeitslosen", so die Soziallandesrätin. Insbesondere die massiven Kürzungen beim Erfolgsmodell „Aktion 20.000" seien eine sozialpolitische Bankrotterklärung dieser Bundesregierung.

Die türkis-blaue Bundesregierung setzt zum massiven Schlag gegen arbeitslose Menschen an, kritisiert Soziallandesrätin Doris Kampus. Indem Programme für ältere Menschen und  Langzeitarbeitslose gestrichen werden, zeigt sich die „herzlose Politik" der Bundesregierung. Damit treffe man die Schwächsten am Arbeitsmarkt.

Viele Bundesländer haben sich für die Fortsetzung der „Aktion 20.000" ausgesprochen. Es ist sehr schade, dass diese erfolgreiche Maßnahme nun eingestellt werde. Gerade die „Aktion 20.000" hat sich in den steirischen Pilotregionen als Erfolgsmodell moderner und zielgruppenorientierter Arbeitsmarktpolitik erwiesen. „Das De-facto-Ende bedeutet für Tausende Steirerinnen und Steirer, dass ihr Chancen auf einen Job minimal sind", erläutert Kampus die praktischen Folgen der Budgetpolitik, die nur den Rotstift und nicht die Nöte der Menschen kennt.

Kampus wird als Vorsitzende der Landessozialreferentinnen und -referenten die „Aktion 20.000" bei ihrer Frühjahrstagung in Leoben auf die Tagesordnung setzen. Kampus: „Aktive Arbeitsmarktpolitik ist unverzichtbar. Das sind wir den Steirerinnen und Steirern, die keinen Job haben, einfach schuldig."

 

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