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Angebot der landwirtschaftlichen Schulen wird ausgeweitet

Graz, 30. Juni 2017

Mehr Plätze für Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigung
Angebot der landwirtschaftlichen Schulen wird ausgeweitet


Graz (30. Juni 2017).- Gute Nachricht knapp vor Schulschluss: Das Kontingent für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in landwirtschaftlichen Fachschulen wird aufgestockt. Darauf haben sich Agrarlandesrat Johann Seitinger und Soziallandesrätin Doris Kampus geeinigt. Die entstehenden Kosten werden zur Hälfte von Landwirtschafts- bzw. Sozialressort übernommen. Zu den derzeit bestehenden 60 Plätzen werden demnach 20 weitere dazukommen, womit für diese Ausbildungsform der gesamtsteirische Bedarf abgedeckt werden kann.

In der Steiermark gibt es 25 landwirtschaftliche Schulen mit rund 2400 Schülerinnen und Schülern. Ein Teil von ihnen benötigt aufgrund körperlicher oder mentaler Einschränkungen Unterstützung durch Stützlehrer, die Kindern während des Unterrichts zur Hand gehen. Da die vorliegenden Anmeldungen von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf das derzeitige Angebot übersteigen, wurde gehandelt. Auf gemeinsame Initiative einigten sich die Regierungsmitglieder Johann Seitinger und Doris Kampus auf 80 Plätze. Damit erhalten junge Menschen eine wertvolle Stütze für den Berufseinstieg und die Möglichkeit auf ein selbstbestimmtes Leben. Die Kosten von rund 1,3 Millionen Euro teilen sich die jeweiligen Ressorts zur Hälfte. Diese Vereinbarung gilt vorerst einmal bis zum Ende der Legislaturperiode, also bis 2020.

Für die Soziallandesrätin ist diese Vorgangsweise ein notwendiger Schritt in Richtung Inklusion. „Es soll niemand von einer Ausbildung ausgeschlossen sein, nur weil er eine Behinderung hat", so Kampus. Positiv sei auch zu bewerten, dass durch die diversen Standorte eine regionale Verteilung der Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf gewährleistet ist. „Junge Menschen müssen gefördert werden. Der beste Weg besteht darin, Ausbildungsplätze für sie zu schaffen, um ihnen eine solide Wissensbasis zu ermöglichen", betont Seitinger abschließend.

 
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