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Land Steiermark schafft Verbesserungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Graz, 20.02.2017

Auf Initiative der steirischen Soziallandesrätin Doris Kampus wird im Frühjahr die Qualität der Unterbringung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Steiermark angehoben. Bisher lag der Fokus anlässlich der Fluchtbewegungen darin, so rasch wie möglich ausreichend UMF-Plätze zur Verfügung zu stellen. Nachdem sich die Lage sichtlich beruhigt hat und die Flüchtlingszahlen rückläufig sind, kann der Fokus verstärkt auf die Qualität der Versorgung gelegt werden. „Wir dürfen sie nicht einfach ihrem Schicksal überlassen, sondern müssen uns darum bemühen, dass sie auch eine Chance bekommen, Teil unserer Gesellschaft zu werden.", betont Kampus.

Dazu soll der Betreuungsschlüssel von derzeit 1:15, auf 1:10 umgestellt werden. Die Größe von Quartieren für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wird auf 30 Personen je Unterkunft beschränkt. Dadurch ändert sich der Tagsatz von bisher 62.- auf 77 Euro. Zusätzlich werden 50 Krisenplätze für besonders problembehaftete und traumatisierte Kinder und Jugendliche geschaffen. „Gerade diese Kinder und Jugendlichen brauchen unsere besondere Unterstützung", so die Soziallandesrätin.

Durch diese Maßnahmen erhöhen sich die Kosten für die Betreuung um etwa eine Million auf sechs Millionen Euro. Von den insgesamt 560 unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen in der Steiermark befinden sich derzeit 488 in einem der 19 UMF Quartiere. Die restlichen 72 Kinder und Jugendlichen sind auf Einzelplätzen, Wohnungsbündel oder andern Plätzen verteilt.

 
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