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Austausch in Leoben: Wie fördert man besseres Zusammenleben in der Kommune?

30.09.2014

Bgm. Florian Plank, Univ.Prof. Dr. Jens Dangschat, Bgm. Mario Abl, 1.Vbgm. Maximilian Jägger, Landesrätin Bettina Vollath, Klubobfrau Barbara Eibinger, 1.Vbgm. Peter Koch© Stadt Leoben/Foto Freisinger
Zehn steirische Kommunen und eine Region beteiligten sich seit 2012 an der vom Integrationsressort und den Gemeindereferenten ausgerufenen Partnerschaft „Zusammenleben in Vielfalt". Ziel war es, über die Zusammenarbeit mit einzelnen Gemeinden maßgeschneiderte Angebote zu entwickeln um das Zusammenleben vor Ort zu stärken. In Leoben trafen sich die TeilnehmerInnen des Pilotprojekts auf Einladung von Landesrätin Bettina Vollath zum Austausch. Aus dem Projekt heraus ist ein Handbuch im Entstehen, mit dem die Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten allen übrigen steirischen Gemeinden zur Verfügung gestellt werden, zudem sollen die Regionalmanagementebene in die Kooperation zwischen Land und Gemeinden eingebaut werden.

„Nachhaltigkeit ist eine Grundmaxime unseres Handelns für ein besseres Zusammenleben in der Steiermark", betont Integrationslandesrätin Bettina Vollath. Und: „Nicht alles muss neu erfunden werden, es gab schon in der Vergangenheit viele gute Beispiele, wie Gemeinden konstruktiv auf das Thema Integration und Zusammenleben zugegangen sind. Jetzt haben wir diesen Erfahrungsschatz ausgebaut", freut sich Vollath über die vielen Initiativen, die auch bei der Veranstaltung „Gemeinde bewegt" im Congress Leoben im Alten Rathaus präsentiert wurden. Von Fehring über Graz-Eggenberg bis nach Rottenmann und Mürzzuschlag waren seit 2012 insgesamt zehn steirische Gemeinden und eine Region an der Partnerschaft mit dem Integrationsressort beteiligt.

Ebenso vielfältig wie die teilnehmenden Gemeinden waren die umgesetzten Initiativen: Von Sprachförderung über Willkommensmappen bis zu Übersetzungen von Hausordnungen, von Lesepatenschaften oder Generationenfesten bis zur Einrichtung von Zeit-Hilfs-Netzwerken reicht die Bandbreite der umgesetzten Maßnahmen. „Die vielfältigen Erfahrungen werden gerade in einem Handbuch zusammengefasst. Dieses kann den Gemeinden, die uns durch ihre Teilnahme bei der Erarbeitung unterstützt haben und auch allen anderen steirischen Kommunen, die Zusammenleben in der Gemeinde aktiv gestalten wollen, als Nachschlagwerk und Handlungsleitfaden dienen", erklärt Vollath. Zudem werden derzeit auf Basis der Erfahrungen der Gemeindepartnerschaft Gespräche geführt, um Konzepte zu entwickeln, wie eine weiterführende Begleitung und Unterstützung für Gemeinden auf der Ebene der steirischen Regionalmanagements gestaltet werden kann, so die Landesrätin.

Den Foliensatz des Vortrags von Herrn Univ.-Prof. Dr. Dangschat finden Sie  hier.

 

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