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Triumph: Nun wird über Kurzarbeit verhandelt

LH-Stv. Schrittwieser bietet auch Stiftungslösung für Betroffene an

8. Juli 2010
Die Schließung des Triumph-Werkes in Hartberg mit Ende Oktober des Jahres steht zwar immer noch im Raum, dennoch gibt es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach der heutigen Verhandlungsrunde zwischen Vertretern des Sozialministeriums, des Landes, der Betriebsführung, des Betriebsrates, der Gewerkschaft, der Wirtschaftskammer und des AMS einen kleinen Lichtblick, teilt Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser mit. Man kam heute überein, dass unverzüglich Verhandlungen über Kurzarbeit in Kombination mit Qualifizierungsmaßnahmen für die großteils angelernten Arbeitskräfte aufgenommen werden.


Die Sozialpartner werden sich in den nächsten Tagen mit Vertretern der Betriebsführung und des Betriebsrates von Triumph zusammensetzen, um eine Kurzarbeitslösung in Verbindung mit Höherqualifizierung für die betroffenen 290 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verhandeln. Die Produktionsstätte in Hartberg sollte Anfang November geschlossen werden, doch bei Einführung der Kurzarbeit könnte der Betrieb vorerst über diesen Zeitpunkt hinaus aufrecht erhalten werden. „Gleichzeitig mit der Kurzarbeit werden die betroffen Mitarbeiterinnen durch Schulungsmaßnahmen des AMS eine höhere Qualifizierung erhalten, wodurch ihre Chancen wesentlich gesteigert werden, später auch wo anders Arbeit zu finden", erläutert Schrittwieser.

Für den Fall, dass dennoch keine Fortführung des Betriebes am Standort Hartberg möglich ist, wurden von Schrittwieser bereits die notwendigen Schritte eingeleitet, um die Betroffenen mittels Stiftung auf andere Branchen umzuschulen und sie sozial abzusichern. An Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann richtet Schrittwieser den Appell, alle Hebeln in Bewegung zu setzen, dass sich weitere Betriebe in der Region Hartberg ansiedeln und somit zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.


Rückfragehinweis: Büro LHStv. Siegfried Schrittwieser, Tel. 0316-8773401

 
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