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Verein IKEMBA unterstützt aktiv MigrantInnen bei der Integration

LH-Stv. Kurt Flecker, Christine Leitner und Livinus Nvoha 
LH-Stv. Kurt Flecker, Christine Leitner und Livinus NvohaLH-Stv. Kurt Flecker, Christine Leitner und Livinus Nvoha
 

Der 2007 gegründete Integrations-Verein IKEMBA hat am Mittwoch einen Tag der offenen Tür veranstaltet, um seine Räumlichkeiten und seine Arbeit mit MigrantInnen der Öffentlichkeit zu zeigen.
„IKEMBA zählt zu jenen Vereinen, die sich um MigrantInnen und ihre Anliegen mit viel Engagement bemühen und die professionell interkulturelles Konfliktmanagement betreiben. Derartige Initiativen sind für eine positive gesellschaftspolitische integrative Zukunft sehr wichtig, tragen kompetent zu einem gesellschaftlichen Miteinander bei und sind deshalb unterstützenswert", bekräftigt LH-Stv. Kurt Flecker.
„Wir haben bewusst diesen Standort mitten der Grazer Innenstadt gewählt, denn wir sind ein Teil dieser Stadt", sagt Livinus Nwoha, Leiter des Vereins IKEMBA. „Wir arbeiten für die aktive und nachhaltige Integration der MigrantInnen in Österreich; wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe und einen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in einer interkulturellen Gesellschaft. Wir verstehen uns als KulturdolmetscherInnen und wollen Verständigung über die Kulturen hinweg schaffen, Missverständnisse minimieren und die Verständigungsmöglichkeiten zwischen MigrantInnen und der Mehrheitsbevölkerung erhöhen."
„Aktive Integrationspolitik findet hier in der Betreuung und Unterstützung statt. Im Gegensatz zum offiziellen Österreich, dass sich in seiner aktuellen Asylpolitik nur abgrenzt", betont LH-Stv. Kurt Flecker.

„Integration ist Aufgabe und Chance für beide Seiten"

„Zuwanderung und Integration sind tagesaktuelle Themen, die in der gesellschaftlichen und vor allem in der politischen Realität mitunter heftig und kontroversiell angesprochen und diskutiert werden. Vor allem rechtspopulistische Parteien nutzen diese Themen verknüpft mit Angstmache für ihre politischen Propagandazwecke rücksichtslos aus. Damit werden nicht nur MigrantInnen diskriminiert, sondern auch jene, deren Angst missbräuchlich geschürt wird", sagt LH-Stv. Kurt Flecker.
„Österreich ist ein Einwanderungsland. Im gesamten Bundesgebiet haben 17,5 Prozent der BewohnerInnen einen Migrationshintergrund, in der Steiermark neun Prozent. In unserem Bundesland leben 107.900 MigrantInnen aus 160 Nationen.
Integration ist nicht erzwingbar, und sie darf auf keinen Fall mit Assimilation verwechselt werden. Integration bedeutet letztlich gemeinsames Zusammenleben von Kulturen mit unterschiedlicher Entstehungsgeschichte. Sie ist die Chance für beide Seiten, daher sollte sie auch von beiden Seiten ernsthaft und zuversichtlich betrieben werden."

 

 
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